My first travel U.S.A. U.S.A.   00:08

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Isabelle, 12 Oktober 2007
U.S.A. U.S.A. San Diego


"time to go back ... back to earth"

Jetzt ist meine Zeit hier in San Diego fast vorbei, am Mittwoch fliege ich ab Los Angeles nach Hause. „You`ll be leaving soon…“ ist einer der Sätze die ich zurzeit am häufigsten höre und es macht mich schon ein bisschen traurig. Nach den ersten Monaten, die oft nicht leicht für mich waren, hätte ich nicht damit gerechnet, dass mir San Diego, die Leute und die Arbeit so ans Herz wachsen. Und der Ozean, der mir so oft neue Energie gegeben hat, wird mir wohl am meisten fehlen…
Heute ist die Closing Night, weil Sonntag ist, haben wir noch eine Show am Nachmittag und dann die letzte am Abend . Danach gibt es einen Champagne Toast mit kurzen Dankesreden. Morgen ziehe ich dann von La Jolla für einen Tag zu Johanna nach Ocean Beach, werde am Abend dann noch mit einigen Leuten zum Abschied was trinken gehen. Den Dienstag werde ich noch in San Diego genießen und abends schaue ich mit Heather Most Wanted, das neue Musical, an um dann anschließend nach los Angeles zu fahren. Dort schlafen wir bei Freunden von ihr und dann habe ich noch mal einen Tag in L.A. bis ich dann Mittwoch abend losfliege. Ich werde also ziemlich viel unterwegs sein die letzten Tage. Das wird vielleicht etwas anstrengend aber mir den Abschied womöglich erleichtern.

Jetzt bin ich wohl doch noch einen kurzen Rückblick auf die letzten 2 Monate schuldig, in denen ich komplett andere Erfahrungen hatte als in den ersten 4 hier. Das Playhouse hat mir glücklicherweise eine Wohnung gestellt für die letzten 2 Monate, was meine Sorgen um einiges erleichtert hat. So bin ich also Mitte August, wie schon erwähnt, mit Mamas Hilfe nach La Jolla gezogen. Da es hier das Beverly Hills von San Diego ist, fühlte ich mich schon um einiges sicherer als Downtown SD. Dieser Apartment Komplex, der sicherlich nicht einer der teuersten ist in dieser Gegend hat allein schon einen Pool mit Whirlpool und Grillplätzen, ein Beachvolleyballfeld, und außerdem haben wir in dem Haus in dem wir wohnen ein Fitnessstudio mit modernen Geräten und Kabelfernsehn, sowie Sonnendächer und einen Parkähnlichen Innenhof. Fürs komplette Verwöhnprogramm gibt es noch ein Day Spa, dies ist jedoch nicht umsonst Wink. Außerdem sind es von hier nur 5 Minuten zum Playhouse und zum Strand. Natürlich geht’s einem da schon um einiges besser. Glücklicherweise habe ich mich auch ganz gut mit den Schauspielern von The Adding Machine verstanden, von denen ja die Hälfte Studenten in ihrem Abschlussjahr sind, also ungefähr mein Alter. Wir paddelten dann mit Kajaken auf dem Meer und haben Haie, Seelöwen und Millionen andere Fische direkt neben/unter uns schwimmen sehen –unglaublich schön!
Abends nach der Arbeit bin ich wie verrückt weggegangen. Irgendwann dachte ich schon ich sei inzwischen ein Alki, aber Anfang September habe ich doch noch die Kurve gekriegt und bin vom Saufen wieder aufs Essen umgestiegen! Sonst wäre ich jetzt wohl nur noch ein Strich in der Landschaft.
Da am 16. die Premierenfeier war, konnte ich wunderbar in meinen Geburtstag reinfeiern. Danach ist dann das Wetter kurz umgeschlagen und wir hatten eine schreckliche Grippewelle. Warscheinlich tat mir das ganz gut, denn ich wurde dadurch gezwungen etwas zur Ruhe zu kommen und mich mental auf ein „normales“ Leben in Deutschland vorzubereiten. Inzwischen ist es hier wieder wunderschön, die Sonne scheint morgens in mein Fenster, so dass ich meinen Tag meistens am Pool starten kann. Wir hatten noch einige Lagerfeuer am Strand und viel Spaß bei den Vorstellungen. Außerdem habe ich wie wahnsinnig Winterklamotten gekauft und dann festgestellt, dass die Wollkleider alle mini und kurzärmelig sind- perfekt für einen bayerischen Winter!
Ich habe mich inzwischen auch ganz gut mit den Shop-Leuten ( die das Bühnenbild bauen und für alles technische verantwortlich sind) und natürlich Johanna, sowie anderen Theaterstudenten angefreundet. Wenn ich in La Jolla unterwegs bin treffe ich inzwischen oft Leute, die ich kenne. Das gibt mir das Gefühl, nicht mehr nur zu Besuch zu sein sondern hier zu leben. Ich fühle mich wohl und werde so einiges vermissen.

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Mama

14 Oktober 2007

Herzlich Willkommen zu Hause. Wir freuen uns sehr, dass du zurück kommst. Einen guten Start für das Leben und Studieren in München, was doch auch seine Reize haben kann Smile)

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